Vorträge, Podiumsdiskussionen und Streitgespräche Mit dem Programm wollen wir einen überblick über die Berufswelt der SpieleautorInnen anbieten. Die Vorträge bieten Informationen über die Klassifizierung von Spielen, den Spannungsbogen und Ungerechtigkeit im Spiel. Am Sonntag runden wir die Konferenz mit einem Vortrag über die Erfahrungen eines erfolgreichen, hauptberuflichen Spieleautors ab.

Die Workshops bieten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven auf unser Berufsfeld kennen zu lernen und sich mit Kolleginnen und Kollegen in Fachdiskussionen zu vertiefen. Die Arbeitsgruppen werden entsprechend dem Teilnehmerinteresse so auf die zwei Workshop-Blöcke verteilt, dass möglichst jede/r an beiden gewünschten Workshops teilnehmen kann.


Die Vorträge im Überblick      Ablauf der Tagung mit Zeiten



Die Vorträge im überblick:

Friedemann Friese

Friedemann Friese: Kategorisierungsmodell von Spielen durch Zerlegung (Freitag, 20.20 Uhr)

Welche Strukturen liegen verschiedenen Spielen zugrunde? Wann hat welcher Spieler im Spiel welche Möglichkeiten? Bei Mensch-ärgere-Dich-Nicht sind Zufall und Spieler abwechselnd an der Reihe. Die Anzahl der Möglichkeiten des Spielers sind am Anfang beschränkt, nehmen im Laufe des Spiels zu und dann wieder ab. Ganz anders bei 6 nimmt: Die Spieler haben anfangs 10, dann 9 und zuletzt nur noch 1 Möglichkeit, eine Karte zu spielen. Friedemann Friese entwickelt ein Kategorisierungsmodell, das bei der Spieleentwicklung hilft.

Marcel-André Casasola Merkle

Marcel-André Casasola Merkle: Herzklopfen – Spannungsdramaturgie im Spiel (Sa. 9.10 Uhr)

Was sind die Voraussetzungen für das Knistern in der Luft? Wann werden die Hände feucht und wann herrscht die große Langeweile? Marcel-André Casasola Merkle, 1. Vorsitzender der SAZ, beschreibt Aufbau und Wirkungsweise von großen und kleinen Spannungsbögen im Spiel und erklärt, wie nach objektiven Kriterien sehr subjektiv Spannung entsteht.

Prof. Dr. Max Kobbert

Prof. Dr. Max Kobbert: Ungerechtigkeit im Spiel (Sa. 15.10 Uhr)

Muss&xnbsp;ein Spiel gerecht sein? Müssen immer alle die gleichen Chancen und Rechte haben? Ist Ungerechtigkeit grundsätzlich von übel? Prof. Dr. Max Kobbert, Autor von „Das verrückte Labyrinth", vertritt die&xnbsp;provokante These, dass&xnbsp;Spielregeln - im Gegensatz zu sozialen Regeln im realen&xnbsp;Leben - auch Ungerechtigkeiten zulassen&xnbsp;können und dass&xnbsp;gerade sie es sind, die wesentlich zu Spannung und Dynamik im Spiel beitragen.

Wolfgang Kramer

Wolfgang Kramer: Wie macht man gute Spiele – Ein Erfahrungsbericht (So. 9.40 Uhr)

Sind gute Spiele auch erfolgreiche Spiele? Was sind die wichtigsten Kriterien beim Entwickeln von Spielen? Marktanalyse, Themensuche, Spielentwicklung, Innovation, Testen, Zusammenarbeit mit dem Verlag. Auf was muss man achten? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Wolfgang Kramer erfindet seit über 30 Jahre Spiele, seit 1989 hauptberuflich. Er berichtet über seine Erfahrungen beim Entwickeln und Vermarkten von Spielen.




Programm der FACHTAGUNG (Ablauf):

Freitag, 17.03.2006

bis 18.00 Uhr Anreise

18.00 - 20.00 Uhr Begrüßung/Rezeption (Jeder Teilnehmer erhält eine Tagungsmappe)

18.45 - 19.45 Uhr Abendessen

20.00 - 20.20 Uhr Begrüßung: Andy Wetter / Begrüßung durch die Veranstalter

20.20 - 20.50 Uhr Vortrag: "Kategorisierungsmodell von Spielen durch Zerlegung" von Friedemann Friese

20.50 - 21.10 Uhr Rückfragen und Diskussion - Moderation: Andy Wetter

21.10 - 21.30 Uhr Organisatorische Fragen: Christwart Conrad, Henning Poehl


Samstag, 18.03.2006

9.00 Uhr Beginn, überblick über den Tag: Andy Wetter

09.10 - 09.40 Uhr Vortrag: "Herzklopfen – Spannungsdramaturgie im Spiel" von Marcel-André Casasola Merkle

09.40 - 10.00 Uhr Rückfragen und Diskussion - Moderation: Hans-Peter Stoll

10.00 - 12.00 Uhr Parallele Workshops: Auswahl siehe hier

12.00 - 12.30 Uhr Erkenntnisse ins Plenum tragen, Ideen für Fortsetzungen und Vertiefungen für die spontane Bildung von Arbeitsgruppen am Abend sammeln.
Moderation: Hans-Peter Stoll

12.30 - 15.00 Uhr Mittagessen, Mittagspause

15.00 - 15.10 Uhr Plenum, überblick: Hans-Peter Stoll

15.10 - 15.40 Uhr Vortrag: "Ungerechtigkeit im Spiel" von Prof. Dr. Max Kobbert

15.40 - 16.00 Uhr Rückfragen und Diskussion - Moderation: Hans-Peter Stoll

16.00 - 18.00 Uhr Parallele Workshops: Auswahl siehe hier

18.00 - 18.30 Uhr Feedback ins Plenum tragen, Ideen für spontan zu bildende Arbeitsgruppen sammeln.
Moderation: Hans-Peter Stoll

18.30 - 20.00 Uhr Abendessen, Pause

ab 20.00 Uhr Arbeitsgruppen gemäß zuvor festgelegter Themen

Sonntag, 19.03.2006

9.30 Uhr Beginn, überblick über den Tag: Hans-Peter Stoll, Andy Wetter

09.40 - 10.10 Uhr Vortrag: "Wie macht man gute Spiele – Ein Erfahrungsbericht" von Wolfgang Kramer

10.10 - 10.30 Uhr Rückfragen und Diskussion - Moderation: Hans-Peter Stoll

10.30 - 10.50 Uhr Pause

10.50 - 11.30 Uhr Feedback aus den Arbeitsgruppen des Vorabends.
Moderation: Hans-Peter Stoll

11.30 - 12.00 Uhr Feedback zur Fachtagung und zukünftige Planung

12.00 Uhr Mittagessen, Mittagspause

anschließend Abreise



Die Vorträge im Überblick